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Sicher mit dem Bootsanhänger unterwegs – Richtiges Beladen ist entscheidend für die Fahrstabilität

Urlaub auf dem Wasser hat einen hohen Erholungswert und bereits am Wochenende starten die ersten Bundesländer in die Sommerferien. Wer sein eigenes Boot mit in den Urlaub nehmen will, muss gut vorbereitet sein. Denn das richtige Beladen ist entscheidend für sicheres Fahren mit einem Bootsanhänger. Eine falsche Gewichtsverteilung verändert die Fahrdynamik deutlich und kann so zum Kontrollverlust und zum Schleudern des Gespanns führen.

Alle Tipps rund um die richtige Beladung bis zu Besonderheiten beim Fahren mit Gespann hat der ADAC zusammengestellt:

  • Das Gepäck möglichst tief und nah an der Achse bzw. im Bereich zwischen Achse und Deichsel im Anhänger verteilen. Schwere Gegenstände im Bereich der Achse platzieren.
  • Die zulässige Achslast sowie das Gesamtgewicht nicht überschreiten.
  • Die Stützlast immer austaxieren. Den am Zugfahrzeug angegebenen Maximalwert einhalten. Wichtig: Auch bei deutlicher Unterschreitung des angegebenen Wertes (ca. 75 Kilo) nimmt die Fahrstabilität ab.
  • Insbesondere beim Trailern von Segelbooten mit höherem Schwerpunkt ist darauf zu achten, dass die oberen Schaps nur mit leichten Gegenständen beladen ist. Auch hier gilt: schwere Gegenstände möglichst tief und achsnah platzieren.
  • Mit leeren Wasser- und Treibstofftanks wird das Gewicht des Boots deutlich reduziert.
  • Generell sollten Gespannfahrer immer mit erhöhter Aufmerksamkeit fahren. Um Grenzsituationen kennenzulernen, empfiehlt sich ein Fahrsicherheitstraining.

Weitere Informationen zu besonderen Verkehrsregelungen in Europa für Fahrten mit einem Bootsanhänger wie zum Beispiel Tempolimits, Abmessungen, Sondergenehmigungen oder Mautgebühren finden Skipper unter www.adac.de.

 

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